Beiträge in gesetzlicher und privater Krankenversicherung

8.12.2016

Vor allem wegen der Niedrigzinsen müssen viele Privatversicherte 2017 merkliche Beitragsaufschläge hinnehmen. Aufgrund gesetzlicher Regelungen sind die Versicherer nämlich verpflichtet, nun „auf einen Schlag“ die Minizinsen der letzten Jahre und zugleich steigende Leistungsausgaben einzupreisen. Rund zwei Drittel der Privatversicherten werden im Schnitt rund 11 Prozent drauflegen müssen. In den Medien haben diese Prämienaufschläge für ein kleines Beben gesorgt.

Ein langfristiger Vergleich zeigt jedoch, dass die Beiträge pro Versicherten sich annähernd synchron zu denen der gesetzlichen Krankenversicherung entwickelt haben. Während die Beitragseinnahmen pro Kassenpatient seit 2007 jährlich durchschnittlich um 3,2 Prozent stiegen, waren es bei den Privaten 3,0 Prozent. Herausgerechnet ist dabei der aus Steuern finanzierte Bundeszuschuss zur gesetzlichen Versicherung. Dass die Erhöhungen der privaten Versicherer regelmäßig Wellen schlagen, liegt vornehmlich daran, dass sie nicht so kontinuierlich wie in der gesetzlichen Kasse durchgeführt werden, sondern von Zeit zu Zeit nach Erreichen bestimmter vorgeschriebener Schwellenwerte.

Die jährlichen Erhöhungen der gesetzlichen Krankenversicherungen fühlen sich für gesetzlich Versicherte nicht immer sehr hoch an. Doch steigt jedes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der die gesetzliche Krankenversicherung berechnet wird und auch fast jedes Jahr der Beitragssatz, bzw. der Eigenanteil. Vergangene Leistungskürzungen, wie z.B. Wegfall der Sehhilfenerstattung, Beschränkung der Zahnersatzmaßnahmen,… sind ebenfalls nicht in dieser Rechnung enthalten.

Ist es ein Vorteil oder Nachteil in der privaten Krankenversicherung zu sein?

In der Vergangenheit wurde die private Krankenversicherung oft als Beitragsersparnis mit sehr viel besseren Leistungen verkauft. Am Anfang bewahrheitete sich das auch, doch mit der Zeit wurden die Beitragserhöhungen immer mehr und die Beiträge lagen bald über denen der gesetzlichen Krankenversicherung, besonders im Alter/Ruhestand. Die private Krankenversicherung ist NICHT günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung! In der Betrachtung Arbeitsleben und Ruhestand kosten beide Arten der Krankenversicherung ungefähr gleich viel. Die private kostet am Anfang weniger und später mehr. Diese Ersparnis muss aber unbedingt fürs Alter weggelegt werden, um die höheren Kosten im Alter zu kompensieren! Trotzdem bietet die private Krankenversicherung einen unschlagbaren Vorteil! In den Tarifen sind die Leistungen konkret festgehalten! Die private Krankenversicherung darf die Leistungen nicht streichen oder kürzen.

Die Entscheidung in die private Krankenversicherung zu wechseln sollte sehr genau abgewogen werden und kann nur mit einer fachkundigen Beratung, in denen die Vor- und Nachteile aufgezeigt werden, durchgeführt werden. Wir helfen Ihnen dabei und zeigen Ihnen auch die Möglichkeiten auf, die Sie haben um später die hohen Krankenversicherungskosten zu senken.

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